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Wo Fuchs und Hase gute Nacht sagen – Camping in der Region

Abenteuer? Freiheit? Ruhe? Ja, bitte. Immer her damit! Die heimische Region rund um Edersee, Sauerland und Grimmheimat lockt mit ausgedehnten Straßennetzen und einladenden Eckchen zum Verweilen und Nächtigen. Ob nun im Camper-Van oder im Kofferraum des Kombis – völlig egal. Hauptsache abgeschieden und umgeben von Natur. Zu finden sind solche Plätze unter anderem über Stellplatz-Apps.

Es ist die Traumvorstellung eines jeden Campers, der mit seinem Van auf Reisen ist: von der Straße abbiegen, einen dichtbewachsenen, schmalen Schotterweg entlangfahren und an dessen Ende einen Stellplatz finden, an dem sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen und kein anderer Mensch guten Tag sagt. Denn manchmal gibt es Zeiten, da ist man einfach auf der Suche nach relativer Abgeschiedenheit. Frei von der gesellschaftlichen Erwartung, Smalltalk zu betreiben.

Freiheit gesucht

Ein ganz wesentlicher Bestandteil dieser Freiheit ist es, die Wahl zu haben. Die Wahl des Fortbewegungsmittels. Die Wahl der Reiseroute – egal, ob diese nun über Ländergrenzen oder nur über die Grenzen des Landkreises führt. In jedem Fall aber führt sie immer über die Grenzen des eigenen Horizonts hinaus. Und die Freiheit endet bei der Wahl der Stellplätze. Diese finden sich mittlerweile ziemlich unkompliziert via App.

Eine der bekanntesten Apps dieser Art ist Park4Night. Mit ihr finden sich Stellplätze über den ganzen Globus verteilt. Passend zum Schlagwort „Freiheit“ gestaltet sich die Stellplatzsuche in der App so vielfältig wie einfach. Nur schnell auf der Kartendarstellung in das gewünschte Gebiet hineinzoomen, im Filter die Vorlieben nach der Art des Stellplatzes auswählen, und schon erscheinen die Ergebnisse. Die Suchmöglichkeiten reichen von kostenpflichtigen Wohnmobil-Plätzen über Orte, die nur mit 4×4-Fahrzeugen zu erreichen sind, bis hin zu großen Campingplätzen und Spots umgeben von Natur. Wer Ruhe sucht, wird in der App auf jeden Fall fündig.

edlake Tipp

Die passende Route überlegen, über eine App der Wahl ein paar Stellplätze auswählen und dann einfach losfahren. Die besten Erlebnisse kommen ungeplant. Sollte ein Stellplatz belegt sein, dann eben weiterfahren. Oder der Betreiber hat vielleicht noch einen Geheimtipp für euch, der in keiner App zu finden ist. Wer weiß das schon …

 

Ruhe benötigt

Die Anzahl der abgeschiedenen Plätze ist zwar überschaubar. Vor allem, wenn der Filter zuvor noch großzügig eingestellt war und auf einmal nur noch eine Hand- voll Stellplätze in der Karte aufleuchten. Aber es lohnt sich. Die weniger bekannten Plätze, nicht selten privat betrieben und nahe der Natur, bieten oft nur wenigen Besuchern Raum.

In Harbshausen am Edersee ist zum Beispiel so ein Fleckchen Erde. In „Klein Schweden“, wie Michael Schwehn von seinem idyllischen Plätzchen schwärmt. Dort bewohnt der gut gelaunte VW-Bulli-Fahrer mit seiner Lebensgefährtin sein selbst entworfenes Schwedenhaus und betreibt direkt daneben seit circa zwei Jahren ein Ferienhäuschen im skandinavischen Stil: das „Schweden-Chalet“. Die Wiese gegenüber bietet er von Anfang an auch Campern als Stellplatz an.

Abgeschiedenheit gefunden

Direkt am Feldrand ist dort „Platz für zwei bis maximal drei Camper, die autark stehen wollen“, erklärt Michel, wie er sich uns ganz zwanglos vorgestellt hat. „Allerdings wird der Platz nur jeweils an einen Mieter vergeben“, so Michel weiter. „Wenn die Leute dann mit Freunden in mehreren Campern anreisen, ist das kein Problem. Aber wer auf so einen Platz kommt, sucht in aller Regel Ruhe und Abgeschiedenheit, ohne wild campen zu müssen. Bei verschiedenen Mietern wäre das dann nicht mehr gegeben.“ 

Route geplant Hilfreich ist es bei der individuellen Reiseroutenplanung, sich in der App (egal in welcher) ein Konto zu erstellen. Die sind meist kostenlos, aber dafür in den Funktionen begrenzt. Bei Park4Night kommt man schon ziemlich weit mit einer einfachen Registrierung. Dann kann man sich nämlich verschiedene Kategorien an Favoriten erstellen und die Lieblingsplätze speichern. Aber erst die Bezahlung gibt den vollen Funktionsumfang frei, wie zum Beispiel die Kontaktdaten des jeweiligen Anbieters. Tipp des Autors am Rande: Auf der Homepage vom Schweden-Chalet die Kontaktdaten raussuchen und Michel ganz unkompliziert anrufen. Das spart Zeit und Geld für die App. Oder man sucht sich einfach den passenden Stellplatz raus, fährt los und versucht sein Glück vor Ort. Ein bisschen Abenteuer gehört schließlich dazu, oder?! Abenteuer gestartet Hand aufs Herz: Ohne diesen kleinen Hauch des Ungewissen schleicht sich doch auch allzu schnell die Langeweile ein. Und genau das gilt es beim Campen an unbekannten Ecken zu vermeiden. Irgendwer hat mal gesagt: „Das Abenteuer beginnt dort, wo die Komfortzone endet.“ Oder so ähnlich. Spielt auch nicht die entscheidende Rolle. Viel wichtiger ist, dass es an jedem Ort so viel Neues zu entdecken und zu erleben gibt. Allem voran die unterschiedlichen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, die sich auf jedem neuen Stellplatz bieten. In Klein Schweden steht zum Beispiel auch eine Sauna zur Verfügung. Bis zum See sind es nur etwa 150 Meter. Wer keine Lust auf Schwimmen, Boot fahren oder Stand-up-Paddeln hat, der wandert, fährt Fahrrad oder geht auf Tuchfühlung mit den Kellerwald-Alpakas, die ebenfalls in Harbshausen ansässig sind. Leben genossen Klar, diese Art von kleineren, privat betriebenen Stellplätzen bieten nur selten die mannigfaltigen gastronomischen, sanitären oder Unterhaltungsangebote wie althergebrachte Campingplätze. Doch wer die Filter in der App bewusst auf Plätze wie den Ederseeblick eingestellt hat, der sucht Orte genau wie den in Harbshausen, um einfach nur ... zu sein. Der Natur lauschen, den Blick über den Edersee schweifen lassen und der Schwedenflagge beim Flattern im Wind zuschauen. Und, ganz wichtig: Smartphone beiseite. Denn das Gerät ist eigentlich nur Mittel zum Zweck. In unserem Fall, zur Stellplatzsuche. Das funktioniert zwar einwandfrei, aber ist eines auf keinen Fall: Selbstzweck. Denn Ruhe, Freiheit und Abenteuer können auf dem Display nur eine äußerst schwache Abbildung sein.
Das Paradies ist manchmal nur wenige Handgriffe entfernt: parken, Tisch aufstellen, fertig.
Jedermann willkommen

Wir haben also genau das gefunden, worauf die Suche bei Park4Night ausgerichtet war. Top-Ergebnis. Zu finden ist der Stellplatz in Harbshausen auch über eine weitere, sehr verbreitete App: VanSite. Dort findet man den Stellplatz unter „Ederseeblick“ und kann ihn übrigens auch direkt buchen, gegen eine zusätzliche Gebühr. Der reine Platz an sich kostet 20 Euro pro Nacht. „Auch wenn es in den Apps und auf der Homepage nicht ausdrücklich beworben ist, gibt es hier selbstverständlich auch Strom und Wasser, falls die Camper das benötigen“, fügt Michel hinzu. Doch er möchte es vermeiden, eine Anlaufstelle für überdimensionierte Wohnmobile zu werden. Reist er doch selbst regelmäßig mit seinem über 30 Jahre alten VW T4 California durch Europa, allen voran nach Skandinavien. Dort, wo man dank des Jedermannsrechts nahezu überall in der Natur stehen und übernachten darf. Er meint es also ernst mit seinem „Klein Schweden“.

Edersee entdeckt

Seine Gäste, die übrigens aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen und regelmäßig wiederkommen, schätzen genau das an dem Platz. Die absolute Ruhe, die Natur und den unverbauten Blick auf den Edersee unten im Tal. Und mal ehrlich, die Liste an Dingen, die schöner sind, als an einem Sommermorgen aufzuwachen und auf den nebelverhangenen Edersee zu blicken, dürfte kurz sein.

Selbst der Hessische Rundfunk war schon vor Ort und wusste in einem Hörfunk-Beitrag vom einzigartigen Charme und Charakter dieses Platzes zu berichten. Die Bewertungen in der App VanSite, worüber die meisten Gäste zu Michel finden, unterstreichen diesen Eindruck. „…Michael ist ein super Gastgeber…“, „Wunderschöner Ort zum Entspannen…“, „…idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren…“ liest man dort. Klar, Bewertungen im Internet sind mit Vorsicht zu genießen. Doch sie vermitteln oft einen guten ersten Eindruck.

Ferienhaus bei dem Stellplatz Harbshausener
Camper-Van auf Zeit – Wer über keinen eigenen Camper verfügt und das Ganze einfach mal ausprobieren will, kann einen Van auch einfach mieten. Auf www.roadsurfer.com/de-de/ zum Beispiel.
Route geplant

Hilfreich ist es bei der individuellen Reiseroutenplanung, sich in der App (egal in welcher) ein Konto zu erstellen. Die sind meist kostenlos, aber dafür in den Funktionen begrenzt. Bei Park4Night kommt man schon ziemlich weit mit einer einfachen Registrierung. Dann kann man sich nämlich verschiedene Kategorien an Favoriten erstellen und die Lieblingsplätze speichern. Aber erst die Bezahlung gibt den vollen Funktionsumfang frei, wie zum Beispiel die Kontaktdaten des jeweiligen Anbieters.

Tipp des Autors am Rande: Auf der Homepage vom Schweden-Chalet die Kontaktdaten raussuchen und Michel ganz unkompliziert anrufen. Das spart Zeit und Geld für die App. Oder man sucht sich einfach den passenden Stellplatz raus, fährt los und versucht sein Glück vor Ort. Ein bisschen Abenteuer gehört schließlich dazu, oder?!

Abenteuer gestartet

Hand aufs Herz: Ohne diesen kleinen Hauch des Ungewissen schleicht sich doch auch allzu schnell die Langeweile ein. Und genau das gilt es beim Campen an unbekannten Ecken zu vermeiden. Irgendwer hat mal gesagt: „Das Abenteuer beginnt dort, wo die Komfortzone endet.“ Oder so ähnlich. Spielt auch nicht die entscheidende Rolle. Viel wichtiger ist, dass es an jedem Ort so viel Neues zu entdecken und zu erleben gibt.

Allem voran die unterschiedlichen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, die sich auf jedem neuen Stellplatz bieten. In Klein Schweden steht zum Beispiel auch eine Sauna zur Verfügung. Bis zum See sind es nur etwa 150 Meter. Wer keine Lust auf Schwimmen, Boot fahren oder Stand-up-Paddeln hat, der wandert, fährt Fahrrad oder geht auf Tuchfühlung mit den Kellerwald-Alpakas, die ebenfalls in Harbshausen ansässig sind.

Leben genossen

Klar, diese Art von kleineren, privat betriebenen Stellplätzen bieten nur selten die mannigfaltigen gastronomischen, sanitären oder Unterhaltungsangebote wie althergebrachte Campingplätze. Doch wer die Filter in der App bewusst auf Plätze wie den Ederseeblick eingestellt hat, der sucht Orte genau wie den in Harbshausen, um einfach nur … zu sein. Der Natur lauschen, den Blick über den Edersee schweifen lassen und der Schwedenflagge beim Flattern im Wind zuschauen.

Und, ganz wichtig: Smartphone beiseite. Denn das Gerät ist eigentlich nur Mittel zum Zweck. In unserem Fall, zur Stellplatzsuche. Das funktioniert zwar einwandfrei, aber ist eines auf keinen Fall: Selbstzweck. Denn Ruhe, Freiheit und Abenteuer können auf dem Display nur eine äußerst schwache Abbildung sein.

Kontaktdaten für den Stellplatz Ederseeblick:
ferien.am.edersee@gmail.com
schwedenchalet.com

Stellplatzfinder

Apps zur Stellplatzsuche existieren mittlerweile unzählige. Hier ein paar der bekanntesten, die auch über den klassischen Browser aufrufbar sind:

www.park4night.com/de

www.info.vansite.eu

www.hinterland.camp

www.dachzeltnomaden.de

 

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