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Herausforderungen – Wanderdachshund

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, sagte einst Hermann Hesse, und ich kann dem nur zustimmen. Da bin ich vermutlich nicht die Einzige, denn wenn ich nur an die vielen Neujahrsvorsätze denke, die die Menschen fassen, weiß ich schon, dass Anfänge etwas Besonderes sind. Ein Neuanfang ist eine Chance, alles neu zu machen, Gewohnheiten zu ändern, neue Sachen auszuprobieren, sich herauszufordern und zu entwickeln – und vieles, vieles mehr. Denn sobald man etwas in Bewegung gesetzt hat, gibt es keinen Halt mehr, und jedem Erlebnis und jeder Erkenntnis folgen neue, spannendere, die Lust auf noch mehr machen.

Normalerweise wird als Neuanfang der erste Januar bevorzugt. Ein neues Jahr fängt an, eine neue Seite des Buchs des Lebens wird aufgeschlagen. In der Hinsicht bin ich aber etwas eigen. Zum Neujahr ist es Winter, kalt, man oder Hund kann nicht viel unternehmen. Klar, als Mensch kann man sich schon das eine oder das andere vornehmen: sich gesünder zu ernähren, aufhören zu rauchen, sich mehr zu bewegen … Aber als Hund? Da kann ich höchstens entscheiden, mal im anderen Bett zu schlafen. Aber wenn der Frühling sich bemerkbar macht, wenn es draußen wärmer wird, wenn ich die ersten Vögelchen zwitschern höre und wenn es endlich mal was Richtiges zum Schnüffeln gibt – das bedeutet für mich Neuanfang. Deswegen habe ich mir den März als Neuanfang ausgesucht. Ab dann wird der Tag länger, wärmer und voller Möglichkeiten.

Dann können wir über Neujahrsvorsätze sprechen. Oder, was ich noch mehr mag, über Herausforderungen. Ich liebe eine gute Herausforderung. Sie motiviert mich, aus meiner Komfortzone rauszukommen, mehr zu unternehmen, besser zu werden, mehr Selbstvertrauen zu gewinnen, Neues kennenzulernen und selbstverständlich daran zu wachsen – innerlich, meine ich, denn meine Beine werden bestimmt nicht länger. Aber das ist eine andere Geschichte.

Das Schöne an Herausforderungen ist, dass sie sehr vielfältig sind. Aber als richtiger Wanderdachshund habe ich mir Wander-Herausforderungen für diesen Frühling ausgesucht. Welch ein Glück, dass wir einige genau hier vor der Haustür haben! Von dem Mittelgebirgsstürmer im Habichtswald müsstet ihr von einer früheren Ausgabe von edlake wissen – da bin ich mal gespannt, wie weit ihr gekommen seid. Ich habe die Hälfte bereits letztes Jahr geschafft und hoffe, diesen Frühling alle Gipfel erobert zu haben. Die größere Herausforderung, die ich mir vorgenommen habe, ist die Deutsche Märchenstraße. Die führt nämlich auch durch unsere Gegend, was ich absolut märchenhaft finde. Was kann schöner als ein Märchen sein, mit Prinzessinnen, Helden und Happy Ends. Ich verspreche, jede Station auf meinen Kanälen zu dokumentieren, und hoffe, euch dadurch das Interesse dafür zu erwecken. Denn man kann dort viele neue Sachen sehen, lernen und erleben. Wie bei jeder Herausforderung, um ganz ehrlich zu sein. Also, nicht scheuen, sondern tun. Stellt euch neuen Herausforderungen, schafft euch jeden Tag Neuanfänge und seid mutig wie ein Dachshund, denn am Anfang braucht man oft Mut, um am Ende glücklich zu sein.

Dem Wanderdachshund folgen

Ihr könnt mich gerne bei meinen Abenteuern am Edersee und in der weiten großen Welt bei Instagram begleiten: Wanderdachshund

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