Auf die Plätzchen, fertig, los!

Weihnachten ist doch die schönste Zeit im Jahr, nicht wahr?! Die Vorweihnachtszeit ist nämlich eine Zeit voller wundervoller Bräuche und Traditionen, und wir finden, dass eine der schönsten und köstlichsten zweifelsohne das Backen von Weihnachtsplätzchen ist.

Doch seit wann gibt es diese Tradition eigentlich, und warum ist das Plätzchen backen ausgerechnet an Weihnachten so beliebt? In diesem Artikel möchten wir gerne mit euch ein wenig in die Geschichte eintauchen und erfahren, was es mit der wunderbaren, aber auch sehr kalorienreichen Tradition so auf sich hat.

Der Ursprung der Weihnachtsbäckerei

Es ist schwierig, einen bestimmten Zeitpunkt oder eine bestimmte Jahreszahl festzulegen, an denen das Backen von Plätzchen zu Weihnachten begonnen hat. Die Ursprünge liegen in verschiedenen alten Kulturen und Bräuchen. Im Zuge unserer Recherche haben wir herausgefunden, dass schon im alten Rom während der Saturnalien, das war ein vorchristliches Fest, reichlich Süßes, insbesondere aber Kekse, gebacken und verschenkt wurden. Im Mittelalter wurde im europäischen Raum auch schon in dieser Jahreszeit fleißig gebacken. Da waren es wohl aber eher kleine Kuchen, die man dann anschließend an die Armen verteilt hatte.

Was bedeutet uns das Backen von Weihnachtsplätzchen?

Egal zu welcher Epoche – denn die Verbindung zwischen Weihnachten und dem dann oft entstehenden „Backwahn“ geht doch weit über die historischen Überlieferungen hinaus. Denn der besondere Zauber, den Weihnachten doch hat, ist dass man diese Zeit meist mit der Familie und/oder im Freundeskreis voller Liebe und Freude verbringt.

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Die Zwillinge Merle und Lias (2) erleben ihr erstes großes Backabenteuer mit Mama Melli
In der Weihnachtsbäckerei mit den Jüngsten

Plätzchen backen bietet definitiv die Möglichkeit, die Vorfreude auf das gemeinsame Fest zu steigern, Bindung zu stärken und vor allem gemeinsame Erinnerungen zu schaffen. Ein Abenteuer, das nicht nur den Gaumen, sondern auch das Herz erfüllt! Manchmal kommen ja auch gleich mehrere Generationen zum Plätzchen backen in der Küche zusammen, und wer von euch kennt es nicht auch: „Omas altes Plätzchenrezept ist einfach immer noch das Beste!“ Auch wenn in der Regel nach dem Backen mit kleinen Kindern die Küche im Anschluss eher einem „Schlachtfeld“ gleicht, ist doch gerade DAS ein besonders schönes Erlebnis mit einer Menge Spaß. Die Freude beginnt meist schon beim Einkaufen der Zutaten. Gemeinsam können die Eltern mit ihren Kindern in den Supermarkt und dort all die leckeren Dinge auswählen, die für die Plätzchen benötigt werden. Von Mehl und Zucker bis hin zu Schokolade, bunten Streuseln und Zuckerschrift.

Das erste Backabenteuer

Für uns hat sich Melli mit ihrem zweijährigen Zwillingspärchen Merle und Lias bereit erklärt, die Weihnachtsbackaktion zu eröffnen. Übrigens das erste Mal für die Twins.

Zuerst fingen die drei an, den Teig vorzubereiten. Die kleinen Äuglein der Zwillinge funkelten regelrecht vor Freude und Aufregung. Wobei sie sicher dachten, dass Mama mit ihnen wieder „Selfmade-Knete“ herstellen will. Aber egal, was das letztendlich in der großen Schüssel ergibt, sie waren ganz aus dem Häuschen, dass sie mithelfen durften.

edlake Tipp

Selfmade-Lebkuchen sind dieses Jahr der große Renner. Wusstet ihr, dass Lebkuchen nach dem Backen zwar erstmal hart wird, aber wenn ihr ihn in Kunststoffbehälter packt und Apfelschnitze (bitte regelmäßig austauschen) mit reinlegt, er dadurch weich und saftig wird!?

Es gab sehr viel Lachen und Gekicher, als die beiden noch etwas ungeschickt versuchten, das von Mama abgemessene Mehl in die Schüssel zu geben. Denn das meiste davon landete natürlich eher um die Schüssel herum oder im eigenen Gesicht. Aber solche Missgeschicke gehören doch irgendwie dazu, oder nicht? Der größte Spaß für die beiden begann aber erst so richtig, als der Teig zum Ausrollen bereit war. Es war herzallerliebst, Merle und Lias dabei zu beobachten, wie sie mit ihren kleinen Händen versuchten, die verschiedenen Ausstechformen in den Teig zu drücken. Dabei spielte Perfektion überhaupt keine Rolle. Da konnte man seiner Fantasie freien Lauf lassen, was da wohl an Plätzchenfiguren auf dem Blech landete. Schönheit liegt ja auch immer im Auge des Betrachters, und bei Plätzchenbackabenteuern mit Kindern sollte auch sowieso viel mehr der Geschmack und das Erlebnis im Vordergrund stehen und weniger die Optik der Kekse!

An Weihnachten gibt man Kalorien ein Zuhause

Das Blech mit den Keksen war auch erst ein paar Minuten im Ofen, da hatten wir alle schon diesen herrlichen Duft in der Nase – Mmmmhhh, KEKSEEE! Die Zeit des Wartens überbrückten die drei beim Aussuchen der Leckereien, die sie für ihre Plätzchen verwenden wollten. Die Entscheidung fiel schnell: Zuckerschrift, Perlen und Streusel – Hauptsache, bunt wird es. Ja, herrlich quietschebunt wurden sie, die ersten Weihnachtsplätzchen von Merle und Lias. Aber nicht nur das – auch ausgesprochen lecker. Welch ein tolles Abenteuer für die drei. Und ist nicht genau das schon ein Stück weihnachtliche Magie?! 

Peanutbutter-Jelly-Cookies

Zutaten für 12 Cookies:

100 g Erdbeerkonfitüre
250 g Weizenmehl (Typ 405)
150 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
100 g Erdnussbutter
2 El salzige Erdnüsse

Du brauchst:

Eine 12-er Eiswürfelform, Backpapier und ein Handrührgerät.

Zubereitung:

Marmelade in die Eiswürfelform geben und über Nacht einfrieren. Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 175 °C/Umluft: 150 °C). Mehl mit Butter, Zucker und Salz zu einem glatten Teig verkneten und zu 12 Kugeln formen. Je ein Stück gefrorene Marmelade in eine Teigkugel drücken und den Teig drumherum gut verschließen. Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.

Nach dem Backen die Kekse abkühlen lassen. Anschließend Erdnussbutter auf der Oberseite verstreichen und mit Erdnüssen verzieren. Und jetzt lasst es euch schmecken!

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