Der Tag ist traumhaft. Die Sonne freut sich und wir möchten nach einem Besuch am Rande von Kassel etwas Ruhe suchen. Sarah kommt die zündende Idee: „Lass uns doch mal den Ahnepark im Vellmar besuchen, der soll cool sein.“ Wie sich herausstellt, eine super Idee.
Ein kleiner, kurzer Fluss
Die Ahne entspringt unweit von Vellmar im Habichtswald. Im Verlauf fließt sie durch Kassel, bevor sie in die Fulda mündet. Auf ihrem Weg besucht sie Vellmar und schafft die Grundlage für den prächtigen Ahnepark.
Unser Auto parken wir direkt am Rand des Parks und gehen nur ein paar Meter, bis wir schon den Park erreichen. Sarah und Marvin steuern gleich anfangs auf eine hübsch gelegene Gastronomie zu. Zum Glück gibt es hier Sonnenschirme, denn die Sonne übertreibt es fast und ist erbarmungslos. Erstaunt studieren wir die üppige Speisekarte, entscheiden uns dann jedoch nur für ein Getränk. Schließlich wollen wir ja noch den Park erkunden.
Ach, das Leben kann ja so wunderbar sein. Bei einem kühlen Getränk blicken wir über den Teich und beobachten Enten, Wildgänse und einen Graureiher von der Sonnenterrasse aus.
Ab in den Park
Es ist so herrlich, dass es uns schwerfällt, wieder aufzustehen und weiterzulaufen. Nachdem wir dem Weg wieder folgen, treffen wir auf eine große Infotafel. Im Park findest du viele, ich meine wirklich viele Skulpturen. Sie stammen aus mehreren Symposien und haben hier ihr Zuhause gefunden. Uns gefallen die Skulpturen. Sie regen unsere Fantasie an und sorgen für die ein oder andere Diskussion. Es ist Kunst zum Anfassen.

Ein bisschen märchenhaft
Sarah und Marvin fällt auf, dass der komplette Park eine bezaubernde Architektur besitzt. Alles wirkt freundlich und irgendwie einem Märchen entsprungen. Einige Tümpel und kleine Seen lockern das hügelige Landschaftsbild auf. Der Park ist angenehm gepflegt.
Kurzweil
Auf einer kleinen Anhöhe entdecken wir einen Sportplatz mit Möglichkeiten für Basketball und Tennis. Sarah möchte es wissen und fordert Marvin heraus. Glücklicherweise finden wir Badmintonschläger und einen Federball. Los geht’s, und Sarah holt zum Aufschlag aus. Nur wenige Meter weiter entdecken wir einen Spielplatz. Das weckt bei Sarah und Marvin sofort den Spieltrieb, und beide stürmen auf die Wippe zu. Einige Wildgänse schauen verblüfft und schnattern vor sich hin. Wir kommen noch an Tischtennisplatten vorbei. Spiel und Spaß sind auf alle Fälle mit dabei.
Es geht weiter im Park, und wir entdecken weitere, teils sehr skurrile Skulpturen. In der Ferne erkennen wir ein riesiges Bonbon, das wir zum Rastplatz umfunktionieren.

Romantik
Möglichkeiten zum Relaxen gibt es genügend. Bestechend romantisch fällt uns aber eine offene, üppig berankte Laube auf. Die beiden laufen darauf zu und genießen das traute Idyll. Aber auch außerhalb der einladenden Laube findest du viele Möglichkeiten für ein entspanntes, romantisches Stündchen zwischen gepflegten, exotischen Bäumen.
Haben wir Jim Knopf und Lukas gefunden?
Wir entdecken einige schmale Gleise. Da sie uns ein Rätsel sind, folgen wir ihnen und erreichen auf diesem Weg einen kleinen Bahnhof. Hier startet zu bestimmten Zeiten eine Miniatureisenbahn, die auch Passagiere mitnimmt. Leider fährt gerade kein Zug.
Vorbei an malerischen Ufern mit fremdartigen Bäumen gelangen wir wieder an den Spielplatz und somit fast zum Anfang zurück. Es ist nur noch ein Katzensprung bis zum Parkplatz. Es war ein entspannender Ausflug nach einem anstrengenden Tag.
edlake-Fazit: Der Ahnepark ist ein lohnendes Ausflugsziel, wenn du in Kassel oder Vellmar bist. Der Park ist kein klassischer Kurpark, sondern eher ein Naherholungsgebiet mit gepflegtem Ambiente. Ein Besuch ist lohnenswert. Du kannst gern Kinder mitbringen. Diese kommen auf jeden Fall auch auf ihre Kosten.
edlake-Tipp
des Parks, vor allem für Kinder. Studiere am besten den Fahrplan der Eisenbahn, denn sie fährt nur zu bestimmten Zeiten.
Mehr Infos: www.dbcvellmar.de





