Sie schreibt immer und überall. Autorin Morag McAdams muss nicht an ihrem Schreibtisch sitzen, um ihre Geschichten zu erzählen. Sie lässt sich häufig von ihrer Umgebung inspirieren und schreibt unterwegs. Foto: David Heise/edlake
Sie schreibt immer und überall. Autorin Morag McAdams muss nicht an ihrem Schreibtisch sitzen, um ihre Geschichten zu erzählen. Sie lässt sich häufig von ihrer Umgebung inspirieren und schreibt unterwegs. Foto: David Heise/edlake

Morag McAdams – Upland statt Highland

Ihr Herz schlägt für die schottischen Highlands – das weiß jeder, der schon einmal ein Buch von Morag McAdams in den Händen gehalten hat.

Ihre Heimat hat die Autorin jedoch im nordhessischen Waldeck-Frankenberg. Seid ihrem sechsten Lebensjahr lebt, liebt und arbeitet sie in der Region und würde es sich eigentlich auch gar nicht anders wünschen. Außerdem, so verrät sie lachend: „Wenn man die Augen etwas zusammenkneift, dann könnte man das Upland mit seiner Hochheide durchaus für die schottischen Highlands halten.“

Ein Völkchen wie die Waldecker

Und tatsächlich lässt die Logopädin und Mutter von drei Kindern sich von ihrer direkten Umgebung inspirieren. Wer also weiß, dass McAdams aus der Region stammt, wird in ihren Büchern durchaus den einen oder anderen versteckten Hinweis finden.

Wann ihre Faszination für Schottland begonnen hat, kann sie heute nicht mehr ganz genau sagen. Aber dass Land und Leute sie nicht mehr losgelassen haben, liest man auf fast jeder Seite ihrer bereits veröffentlichten Romane. „Die Schotten sind einfach ein ganz eigenes Völkchen, fast ein bisschen wie die Waldecker“, verrät die 34-Jährige schmunzelnd.

McAdams ist es besonders wichtig, dass sie in ihren Romanen die Lebenswirklichkeit ihrer Hauptcharaktere glaubwürdig abbildet. Aus diesem Grund verbringt sie viel Zeit damit, Fakten und Geschehnisse zu recherchieren und historische Details realitätsnah abzubilden. „Dafür schwinge ich auch schon mal selbst das Schwert“, verrät sie im Gespräch mit unserer Redaktion. Hilfreich war dort auch der Kontakt zur Korbacher Schützengilde „Sankt Regina“, die sich die Zeit nahmen, um McAdams in die mittelalterliche Waffenpflege einzuweihen.

Neuer Roman erscheint im Oktober

Eine Kunst, die auch der Italiener Roberto, Hauptcharakter ihres neuesten Histo-Fantasy-Romans „Salomos Schild“, beherrscht. Als Knappe ist er zur Zeit der Kreuzzüge im Heiligen Land unterwegs, wo ihm ein mächtiger Schild in die Hände fällt. Dieser führt ihn auf eine spannende Reise durch das frühmittelalterliche Europa.

Das Buch ist ein Prequel zu ihrem bereits erschienenen Buch „Mia und der Erbe des Highlanders“ aus dem Jahr 2019. Beide Bücher bauen jedoch inhaltlich nicht aufeinander auf und können deshalb unabhängig voneinander gelesen werden. Ab Oktober 2021 ist der Roman im Handel erhältlich.

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