Es steht noch in den Sternen… – Sternwarte Bad Zwesten

Was wir nach der Wanderung auf dem Keltenweg noch sehen werden. Wir steigen ins Auto und fahren nur ein kurzes Stück in Richtung Hardwaldklinik. Auf dem Parkplatz angekommen, erkennen wir schon die futuristisch anmutende Sternwarte auf dem Dach. Wir sind echt gespannt, was uns nun erwarten wird. Auf uns wartet schon Arthur Battenberg, der uns bei der Reise in die Tiefen des Kosmos begleiten wird.

Enthüllung

Wir betreten die heiligen Hallen und vor uns, in der Mitte des Raumes, steht etwas Großes, mit einem Tuch abgedeckt. Arthur enthüllt das Stück, und wir staunen mit offenem Mund über das riesige Teleskop. Es fühlt sich spannend an, durch das Okular zu schauen und einen forschenden Blick ins Unfassbare zu werfen. War es nicht ein Kindheitstraum, so etwas zu erleben? Jetzt wird es Realität. Wir sehen den Mond in allen Details. Ein fesselndes Erlebnis, und wir können kaum aufhören zu beobachten.

Lehrstunde in Astronomie

Nicht allein den Blick in den Kosmos, auch viel Lehrreiches hat Arthur für uns parat. Er zeigt uns vieles über Astronomie, aber besonders spannend finden wir ein Modell unseres Sonnensystems. Arthur zeigt uns, wie und wo sich die Planeten um die Sonne drehen. Einmal mehr wird uns klar, dass die Erde und mit ihr alle Menschen nur ein Körnchen Sternenstaub in der Unendlichkeit sind.

Eine Familie vor der Sternenwarte Bad Zwesten
Die Sternwarte wirkt schon futuristisch. Wir sind schon gespannt auf spektakuläre Bilder. Wann wird es endlich dunkel?

Das All als Model

Wenn sich die Wolken verziehen, wenn die Sonne untergeht und die Welt in warmem, später blauem Licht verschwindet, ist die Stunde der Sterne angebrochen. Dann, wenn andere schlafen, wenn die Welt um uns unsichtbar schwarz wird, schaut Arthur in die Sterne. In der Hoffnung, das Unglaubliche zu entdecken, sucht er die Nadel im Heuhaufen. Milliarden Sterne, wie unsere Sonne, kreisen um das Zentrum der Milchstraße, die wiederum nur eine von Milliarden Galaxien ist. Niemand kann sie zählen, denn wir sehen nur einen verschwindend kleinen Teil des Universums, auch mit den modernsten Teleskopen.

Dennoch entstehen in dieser Sternwarte betörend schöne Fotos von fernen Galaxien, von sterbenden Sternen und unvorstellbar riesigem Nebel aus Sternenstaub. Arthur ist der Fotograf und das Universum sein Model. Wir schauen uns Fotos an, die kaum schöner und atem-
beraubender sein können.

Staunend verstehen wir den Drang, weiter ins All zu blicken, mehr zu wissen und die Geheimnisse des Kosmos zu entdecken. Dankbar für diese großartige Erfahrung, verabschieden wir uns von Arthur und begeben uns wieder nach einem erlebnisreichen Tag nach Hause.

edlake-Fazit: Der Besuch der Sternwarte ist der krönende Abschluss eines großartigen Tages. Was als Familienausflug in der Natur geplant war, endete als Lernstunde in Geschichte und Astronomie. Und das ist gut so. Wir haben nicht nur viel gelernt, sondern hatten jede Menge Spaß dabei und zusammen einen Tag genossen, den wir mal wieder so schnell nicht vergessen werden.

Kurzum, der Besuch der Sternwarte ist ein großartiges Erlebnis für jedes Alter. Das Universum, das größte Wunder, das wir uns vorstellen können, wird zum Greifen nah. Unser Fazit: Beide Daumen hoch! 

Die Decke einer Sternenwarte mit einer Sternkarte
Uns wird plötzlich klar, wie unbedeutend wir sind. Dass wir nichts mehr als Sternenstaub in den unendlichen Weiten des Universums sind.

Informationen zur Sternwarte

Wenn ihr mehr erfahren wollt, könnt ihr euch auf der Webseite der Sternwarte informieren.
(Besucher sollten sich vorher anmelden.)

www.sternwarte-hwk.de

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