Die Milch macht’s!

Schmackhaft, Bio, Regional und Fair, solche Milchprodukte möchten wir gerne auf unserem Tisch haben, um sie mit gutem und reinem Gewissen auch genießen zu können.

Genau das macht die „Upländer Bauernmolkerei“ auch möglich!

Landwirtschaft ist solch ein enorm wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Denn was wären wir ohne? Vermutlich nackt und hungrig!

Trotzdem müssen unsere Landwirte schon seit Jahrzehnten für einen gerechten und fairen Milchpreis kämpfen. Einen Preis pro Liter Milch, von dem der Landwirt auch leben und seinen Betrieb aufrechterhalten kann.

Mut zahlt sich aus

Dieses Problem war 1996 ein Hauptargument von 18 Bio-Bauern, sich zusammenzuschließen und die stillgelegte Molkerei in Usseln zu kaufen, um dann ihre eigene Upländer Bauernmolkerei zu gründen.

Deren Mut, Herzblut und Engagement hat sich gelohnt! Heute, gute 27 Jahre später, sind es mittlerweile über 100 Lieferhöfe.Seit der Gründung ist die Molkerei konzernfrei. Die Bio-Bauern haben den Mehrheitsanteil an der Molkerei und bestimmen den Milchpreis selbst. Aber auch etliche Naturschützer vom BUND sind Gesellschafter.

Regionalität

90 % der Bio-Milchbetriebe liegen in einem Radius von etwa 150 km um die Bauernmolkerei herum. Auch in etwa diesem Bereich werden die fertigen Produkte wieder ausgeliefert. Vorwiegend an Bioläden, aber auch an einige regionale Lebensmittelgeschäfte.
Hier wird der Slogan „aus der Region – für die Region“ wahrlich großgeschrieben. Zumal es lange Transportwege spart und die Umwelt schont.

Ein Mann kauft bei einer Verkäuferin ein.
Es heißt ja, Liebe geht durch den Magen. Stimmt! Die aufgebrachte Leidenschaft und Liebe bei der Herstellung dieser Bio-Produkte schmeckt man wirklich raus. Mmmhhhh!

Bio, Regional und Fair, das ist der Leitfaden der Bauernmolkerei

Zum einen ist sie die bisher einzige „FairBio-zertifizierte Molkerei“, des Weiteren war sie auch die erste Molkerei, die 2005 „Milch ohne Gentechnik“ kennzeichnete, und sie arbeitet nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes.

Artgerechte Tierhaltung und eine ökologische Wirtschaftsweise sind für den Betrieb eine Selbstverständlichkeit.
So arbeitet die Bauernmolkerei z. B. nach dem Tiergerechtsindex (TGI).
Sprich, sie setzt ein Punkte-System ein, das das Wohlbefinden der Kühe extensiv bewertet.

Für die besonders schmackhafte Weidemilch garantieren die Bio-Bauern z. B., dass die Kühe mindestens 120 Tage im Jahr 6 Stunden lang Weidegang haben, sowie dass jede Kuh 1000 m² Weidefläche zur Verfügung hat.

Diese beiden Faktoren, gepaart mit bestem Kraftfutter ohne Gentechnik und frischem grünen Gras für die Kühe, sind ein Garant für den guten Geschmack der Milch!

Soziales Engagement

Aber die Upländer Bauernmolkerei engagiert sich nicht nur für das Tierwohl und das Klima, sondern auch für die Region. So rufen sie immer wieder verschiedenste Aktionen aus. Ganz besonders gut gefällt uns da die „Bio-Brotbox-Aktion in Nordhessen“.

Hier packen seit 2010 die Mitarbeiter der Molkerei jährlich für 500 „i-Dötzchen“ eine gelbe Frühstücksbox, gefüllt mit guten und frischen Bio-Lebensmitteln wie z.B. Vollkornbrot, Tomaten, Müsli und einen Gutschein für einen Liter frische Upländer Bio-Milch.

Diese tolle Aktion ist also ein guter Richtungsweiser dafür, dass den Kindern jeden Tag ein gesundes Frühstück zusteht, und außerdem bekommen die Grundschüler dadurch auch gleich die Herkunft und die Qualität von Lebensmitteln generell nähergebracht.

Der Calcium-Lieferant

Milch beinhaltet viele essenzielle Mineralstoffe und eignet sich als optimale Quelle für die Aufnahme von Calcium, Chorid, Kalium und Phosphor. Der Mineralstoff Calcium ist sehr wichtig für den Erhalt unserer Knochen und Zähne!

Upländer Milchmuhseum

Apropos Herkunft – die Geschäftsführerin der Bauernmolkerei, Frau Karin Artzt-Steinbrink, führte uns unter anderem durch das hauseigene Milchmuhseum. Das war wirklich ein ausgesprochen interessanter Einblick in die Geschichte der Milchverarbeitung. Dort findet man nämlich neben ehemaligen Molkereigeräten und historischen Gegenständen aus der früheren heimischen Milchverarbeitung unter anderem auch Milchgefäße aus Afrika. Des Weiteren hat man dort die Möglichkeit, an einer virtuellen Führung via Video durch die Produktion teilzunehmen.

Bioladen

Zum Abschluss unseres Besuches führte uns Frau Artzt-Steinbrink noch in den Bioladen des Molkereibetriebes. Dieser befindet sich nämlich, genau wie das Muhseum, auch in der ehemaligen Usselner Molkerei.

Wenn ihr also mal in der Nähe seid, dann ist ein Besuch dort wirklich zu empfehlen! Neben mehr als 50 Bio-Käsespezialitäten bekommt ihr natürlich auch frische Milch, Buttermilch, Sahne, Joghurt und Butter. Aber zu der breiten Palette von Milchprodukten findet ihr hier auch Wein, Säfte, Wurst und Brot.

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Nachhaltigkeit beim Neubau

Dies war der Upländer Bauernmolkerei sehr wichtig. So gibt es z. B. eine Photovoltaikanlage und ein eigenes Blockheizkraftwerk. Als Baumaterial kam da, wo möglich, Holz zum Einsatz.

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