Korbacher Christkindwiegen

Korbacher Christkindwiegen

Der Legende nach aus einer Pandemie heraus geboren, gehört der Brauch seit mindestens 475 Jahren zu den Weihnachtsritualen der Korbacher. Es lohnt sich aber auch für Besucher, dem Schauspiel beizuwohnen. So erklimmen die „Weihnachtsfreunde“ am 24. Dezember die Kirche St. Kilian und lassen um Punkt 20 Uhr jeweils eine Minute lang eine Laterne in alle vier Himmelsrichtungen leuchten.

Wie die Erzählung berichtet, wurde Korbach damals von der Pest heimgesucht und viele Menschen starben. Man stieg also auf den Turm, um trotzdem einen stillen Weihnachtssegen in die Nacht zu senden und um ein baldiges Ende der Pandemie zu erbitten. Im vergangenen Jahr hatte diese gut gepflegte Tradition den faden Beigeschmack des harten Lockdowns. Es war also nicht möglich, dem Ereignis vor Ort am Fuße der Kirche und in den umliegenden Straßen beizuwohnen, doch das Leuchten war weit über die Dächer zu sehen.

Mehr Infos auf: www.westfaelische-hanse.de/erleben/tradition-und-atmosphaere/christkindchenwiegen-in-korbach/

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