Frühes Aufstehen gehört zum Beruf. Häufig trifft man Heinrich Kowalski bereits in den frühen Morgenstunden in den Wäldern und Wiesen unserer Region. Besonders genießt er die Ruhe und das Alleinsein mit der Natur bei seinen Foto-Streifzügen durch die Landschaft.
Frühes Aufstehen gehört zum Beruf. Häufig trifft man Heinrich Kowalski bereits in den frühen Morgenstunden in den Wäldern und Wiesen unserer Region. Besonders genießt er die Ruhe und das Alleinsein mit der Natur bei seinen Foto-Streifzügen durch die Landschaft.

Gekommen, um zu bleiben – Heinrich Kowalski aus Waldeck-Netze

Der Name Heinrich Kowalski steht vor allem in den sozialen Medien inzwischen stellvertretend für fantastische Bilder aus der Region Waldeck-Frankenberg. Dem passionierten Landschaftsfotografen gelingt es wie kaum einem anderen, die Schönheit des Landkreises Waldeck-Frankenberg tagtäglich aufs Neue einzufangen.

Heinrich Kowalski hat sich entschieden, zu bleiben. Im Waldecker Ortsteil Netze hat er vor etlichen Jahren sein Zuhause gefunden. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg mit seinem Mix aus bunten Mischwäldern und saftig grünen Wiesen- und rauen Berglandschaften – vor allem aber der Edersee – inspirierte ihn dazu, sich der Fotografie zu widmen.

„Schicksal“, so beschreibt der gebürtige Oberschlesier den Weg in seine Wahlheimat. Vor ziemlich genau 33 Jahren führte ihn seine Reise erst einmal in das Ruhrgebiet nach Essen, bevor besagtes Schicksal dafür sorgte, dass er per Zuordnung nach Marienhagen kam.

REDAKTION: Was gefällt dir besonders an deiner Heimat hier im Landkreis Waldeck-Frankenberg?

Heinrich Kowalski: Die Vielfalt der Natur. Die Großstadt ist einfach nichts für mich, deshalb war ich sehr froh, als ich nach Waldeck-Frankenberg kam. Man hat einfach alles: Seen, Wälder (sogar Urwälder), Berge und natürlich auch den Nationalpark Kellerwald-Edersee. Die Landschaft ist wirklich fantastisch, deshalb mache ich auch am liebsten Landschaftsaufnahmen. Ich bin sehr gerne hier.

REDAKTION: Was ist dein absoluter Lieblingsort?

Heinrich Kowalski: Die „Schöne Aussicht” hier bei Basdorf. Ich habe den Ort beim Mountainbike fahren mit meinem Sohn entdeckt und hier ist mein Herz hängengeblieben. Wie der Name schon sagt, hat man hier eine schöne Aussicht, aber es ist auch ein Ruhepol für mich. Hier kann ich nachdenken, und in schwierigen Zeiten habe ich hier auch nachts die eine oder andere Stunde verbracht. Der Ort bedeutet mir also sehr viel und er ist natürlich auch eine coole Foto-Location.

REDAKTION: Vielen Dank für das tolle Interview, Heinrich. Schön, dass wir dich heute auf deinem Foto-Shooting an deinem Lieblingsort begleiten durften.

Mein Ausflugstipp

Die Schöne Aussicht ist fast schon ein magischer Ort an der
Kahlen Hardt zwischen Scheid und Basdorf. Über verschlungene Pfade durch die nun kahler werdenden Knorreichenwälder erreicht man die beiden alten Holzbänke, die bereits vom Weg aus einen fantastischen Ausblick versprechen. Am Aussichtspunkt angekommen, eröffnet sich ein wirklich einmaliger Blick auf den See beziehungsweise im Herbst und Winter auf das „ehemalige Edertal“.

Start: Wanderparkplatz Strieder-Eiche
Friedhof Asel

edlake Tipp

Um die uralten Eichenwälder an den Ufern des Edersees in vollen Zügen zu genießen, eignet sich am besten der 17 km lange Knorreichenstieg (Etappe 5 des Urwald-steigs). Startet dafür am besten am Wanderparkplatz „Strieder-Eiche“ am Friedhof Asel und folgt dann dem „Elsbeerenblatt“-Symbol entlang der fantastischen Steilhänge bis nach Scheid.

Solltet ihr Rundwege oder kürzere Strecken bevorzugen, ist die Kahle-Hardt-Route mit nur 5,5 bzw. 7.5 km, ausgehend von den Wanderparkplätzen Sportplatz Basdorf oder Scheid, ebenfalls eine tolle Alternative.

Mehr Informationen zu allen Touren an der Kahlen Hardt und entlang des Urwaldsteigs findet ihr auf:
www.urwaldsteig-edersee.de

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