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 Atemberaubende Ausblicke
Sie überqueren eine fast ausgetrocknete Furt und durchqueren noch einige 100 Meter den dichten Wald, bevor der Weg beginnt, sich die Steilhänge des Eder- sees hinaufzuwinden. Von hier aus bieten die kahlen Buchen dann auch die ersten Ausblicke auf den derzeit leeren Edersee. In einem schmalen Bachlauf läuft das Wasser durch das Tal und erinnert an eine Zeit vor dem Bau der Sperrmauer.
Wenige Fußminuten vor dem eigentlichen Wendepunkt der Rundstrecke folgen die fünf dann dem Zubringer der „Ringelsberg- Route“ nach Asel-Süd. Schon beim Abstieg
ins Tal sehen sie immer wieder zwischen den Bäumen die Aseler Brücke. Das letzte Mal, als sie hier unterwegs waren, befand sich das Bauwerk vollständig unter Wasser.
Edersee-Atlantis in Asel-Süd
Nun gibt die Brücke den Landweg zur gegenüberliegenden Seite frei. Da unsere Edertaler noch einiges an Wegstrecke vor sich haben, statten sie allerdings nur der Brücke nur einen kurzen Besuch ab. Sie lassen es sich jedoch nicht nehmen, auch noch ein wenig durch das Bett des leeren Sees zu wandern – wenn es nicht gerade gefroren ist, eher eine matschige Angelegenheit.
Die Dorfstelle und der alte Friedhof von Asel, die ebenfalls Teil von Edersee- Atlantis (siehe Kasten) sind, und auf der anderen Seite in der Bucht liegen, müs- sen bis zum nächsten Besuch warten.
Der Begleiter Urwaldsteig
Vorbei am Wanderparkplatz auf Asel- Süd und dem Restaurant „Jäcweck im Fairhouse“, welches derzeit ebenfalls im Winterschlaf liegt, geht es dann den Berg hinauf. Um nicht denselben Weg gehen zu müssen, folgen sie hier dem Zubringer des Urwaldsteigs, der sie sicher auf ihren ursprünglichen Weg zurückführt.
 Edersee-Atlantis
Die Brücke bei
Asel-Süd ist nur eine der verschiedenen Stätten, die es rund um den Edersee zu entdecken gibt. Viele davon sind in diesem Winter gut zu erreichen – einige Stätten, die vor wenigen Wochen noch sichtbar waren, schlummern schon wieder unter Wasser. Für die Ortsstellen rund um Waldeck-West wurde vor einigen Jahren eine App eingerichtet, die einem den Besuch dank AR (Augmented Reality) nicht nur versüßen kann, sondern auch mit den tagesaktuellen Wasserstandsangaben immer anzeigt, welche Bereiche gerade besucht werden können. Mehr Informationen zu der App und der Dorfstelle Berich an der Ederseerandstraße findet ihr auch in unserem Artikel „Ein letztes Bier zum Abschied“ aus unserer Erstausgabe im Herbst 2021.
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edlake – das Erlebnismagazin für die Ferienregion im Herzen Deutschlands | Winter 2022
   




















































































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